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DIE NUTZUNG DER
WASSERKRAFT IN BURGFEY
Von der Getreidemühle zum Wasserwerk: Der kleine Ort Burgfey im Veybachtal war im 15. Jahrhundert
Lehen der Grafen von
Manderscheid-Blankenheim. 1424 wird im Schutz einer heute bis auf ganz geringe Reste
verfallenen Burg am Veybach eine Mahlmühle betrieben. 1662
baut der Bergwerksunternehmer Christian Vossell hier eine Bleihütte.
Eine Federzeichnung des wallonischen Malers Renier Roidkin (1684-1741)
zeigt 1725 in Burgfey ein
wasserbetriebenes
Pochwerk.
Dort wird Bleierz mechanisch zerkleinert und anschließend in einem komplizierten Sieb- und Schlämmprozess vom tauben Gestein
getrennt. Um 1854 werden diese Anlagen erheblich vergrößert und
modernisiert; hierbei wird
der heutige Mühlengraben angelegt. Möglicherweise entstammen auch
das "Rote Haus", das Aquaedukt
und das Wasserrad dieser
Zeit. Weil die wasserbetriebenen Anlagen der Konkurrenz moderner, mit Dampfmaschinen betriebener
Pochwerke nicht mehr gewachsen waren, gingen sie 1869 außer Betrieb und
verfielen. Auf den Grundmauern des "oberen Burgfeyer Pochwerkes" wurde 1908 das
heutige Maschinenhaus errichtet.
Von den früheren Pochwerken sind
keine Reste mehr erhalten.
Mehr zu den historischen Anlagen finden Sie
hier.
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